ZuGPM 2023


8. Workshop zum Stand und den Herausforderungen des Geschäftsprozessmanagements

Über ZuGPM 2023

Mit dem ZuGPM-Workshop soll eine Plattform geschaffen werden, um über die Ideen für die zukünftige Forschung im Kleinen, aber auch die Ausrichtung der GPM-Disziplin im Großen zu diskutieren. Der Workshop wird im Rahmen der Jahrestagung Informatik 2023 der Gesellschaft für Informatik durchgeführt.

Der Workshop möchte dazu beitragen, wichtige Impulse und Anregungen für die zukünftige Forschung zu liefern. Insbesondere auch Beiträge von Praktikern sind hierzu hochwillkommen. Beiträge zu diesem Workshop können entweder originär neue Erkenntnisse beinhalten oder auf bereits veröffentlichten Artikeln basieren. Da es ein Ziel unseres Workshops ist, produktive Diskussionen zu fördern, gibt es neben den traditionellen Beitragseinreichungen auch die Möglichkeit, alternative Präsentationsformen (mit oder ohne Artikeleinreichung) vorzuschlagen.

Zum Workshop-Thema

Die Methoden und Instrumente des Geschäftsprozessmanagements (GPM) müssen an die sich im ständigen Wandel befindlichen Ansprüche aus Wissenschaft und Praxis angepasst werden. Ging es früher vor allem darum, standardisierte Prozesse zeit- und kostengünstig zu abzuarbeiten, richtet sich heute die Aufmerksamkeit auch auf unstrukturierte bzw. schwach strukturierte Prozesse. Zudem sollen Prozesse sicher sein, ökologische Ressourcen schonen und die physische und psychische Belastung der Prozessbeteiligten gering halten sowie ihre Privatsphäre respektieren.

Dementsprechend sind auch bei der automatisierte Bestandsaufnahe von Prozessen und der mit ihnen verbundenen organisatorischen Strukturen über (Process-)Mining-Verfahren vermehrt zusätzliche, über die reine Ablauflogik hinausgehende Eigenschaften der Prozesse relevant. Weiterhin erhält mit der wachsenden Bedeutung des Dienstleistungssektors die Berücksichtigung der Kundenperspektive in der Prozessanalyse eine höhere Relevanz. Bei der Modellierung und Gestaltung von Prozessen geht es zunehmend darum, auch variable, variantenreiche und wissensintensive Prozesse abbilden zu können. Schließlich geht der Blick über die Gestaltung einzelner Prozesse hinaus zur systematischen Erkennung und Implementierung innovativer Geschäftsmodelle.

Unser Workshop soll eine Plattform bieten, um über Ideen für die zukünftige Forschung im Kleinen, aber auch die Ausrichtung der Disziplin Geschäftsprozessmodellierung / Geschäftsprozessmanagement im Großen zu diskutieren. Wissenschaftliche Vorträge, aber auch Diskussionsanregungen und insbesondere auch Beiträge von Praktikern hierzu sind hochwillkommen.

Der Workshop möchte dazu beitragen, wichtige Impulse und Anregungen für die zukünftige Forschung zu liefern. Insbesondere auch Beiträge von Praktikern sind hierzu hochwillkommen. Beiträge zu diesem Workshop können entweder originär neue Erkenntnisse beinhalten oder auf bereits veröffentlichten Artikeln basieren. Da es ein Ziel unseres Workshops ist, produktive Diskussionen zu fördern, gibt es neben den traditionellen Beitragseinreichungen auch die Möglichkeit, alternative Präsentationsformen (mit oder ohne Artikeleinreichung) vorzuschlagen.

Wichtige Termine

Einreichungsfrist für Beiträge des traditionellen Formats

Einreichungsfrist für Beiträge des alternativen Formats

Benachrichtigung der Autoren über die Annahme

Abgabe der überarbeiteten Beiträge

Workshop im Rahmen der INFORMATIK 2023

Einreichung von Beiträgen

Beiträge in traditioneller Form

Einreichungen von Beiträgen sind zur Publikation im digitalen Konferenzband vorgesehen. Gesucht werden folgende Beitragstypen:
  1. Langbeitrag:

    Wissenschaftliches, technisches Papier oder Erfahrungsbericht: max. 14 Seiten
  2. Kurzbeitrag:

    Papier zur Darstellung neuer Forschungsideen und laufender Forschung: max. 6 Seiten
  3. Positionsbeitrag:

    max. 4 Seiten
  4. Abstract:

    Zusammenfassung veröffentlichter, hochrangiger Papiere: max. 2 Seiten.

Lang- und Kurzbeiträge, Positionsbeiträge und Abstracts unterliegen einem Peer-Review-Verfahren. Akzeptierte Beiträge sollen in einem Band der Reihe „Lecture Notes in Informatics“ (LNI) erscheinen.

Alle Beiträge müssen die Autorenrichtlinien der LNI-Vorlage einhalten und können sowohl in englischer als auch deutscher Sprache über das Konferenzsystem EasyChair eingereicht werden. Die Workshop-Sprache selbst wird Deutsch sein.

Einreichung eines Beitrags

Beiträge in alternativer Form

Unser Workshop ist offen für Beiträge, die nicht der traditionellen Form (Vortrag über ein Paper) entsprechen. Die Einreichung eines Papers kann optional aber zusätzlich erfolgen. Mögliche Beiträge der alternativen Form könnten etwa sein:
  1. Thesen werden zur Diskussion gestellt, und die Workshop-Teilnehmer arbeiten gemeinsam am Thema
  2. Es wird eine Umfrage unter den Workshop-Teilnehmern durchgeführt
  3. Eine neue Methode wird in einem Tutorial vorgestellt
  4. Ein Spiel zum Thema GPM wird vorgestellt (und gespielt)
  5. Industrievertreter berichten über Erfahrungen und Lösungsansätze
Einreichung vom Typ „Alternative Form“ beinhalten neben Angaben zu den einreichenden Personen die folgenden Informationen:
  1. Welche Aktivitäten sind geplant?
  2. Welchen Gewinn haben die Workshop-Teilnehmer vom Beitrag?
  3. Welches Ergebnis soll erzielt werden?
  4. Mit welchem Zeitaufwand ist zu rechnen?

Vorschläge zu Einreichungen vom Typ „Alternative Form“ richten Sie bitte per E-Mail an Ralf Laue. Auf Wunsch kann begleitend dazu ein Kurzbeitrag eingereicht werden, der dann dem normalen Peer-Begutachtungsverfahren unterliegt.

Registrierung

Der ZuGPM-Workshop wird im Rahmen der Jahrestagung Informatik 2023 durchgeführt. Nutzen Sie daher zur Registrierung bitte die Webseite der Informatik 2023.

Programm


Der Workshop findet am 27.09.2023 statt.
Weitere Informationen werden durch die Tagungsorganisation der GI HIER bereitgestellt.


Das Programm wird im Vorfeld des Workshops an dieser Stelle bekanntgegeben.

Organisation

Workshop-Organisatoren

Programm-Komitee (angefragt)

  • Jana-Rebecca Rehse, Universität Mannheim
  • Thorsten Schoormann, Universität Hildesheim
  • Hans-Georg Fill, Universität Bamberg
  • Jens Gulden, Utrecht University
  • Constantin Houy, DFKI Saarbrücken
  • Kathrin Kirchner, Technical University of Denmark
  • Agnes Koschmider, Universität Kiel
  • Luise Pufahl, TU Berlin
  • Kurt Sandkuhl, Universität Rostock
  • Rainer Schmidt, Hochschule München